Vermittlung


Die Kulturwegstiftung kümmert sich seit 1992 auch um die Vermittlung der ausgestellten Werke. Informationen und Audiokommentare auf der Webseite, ein praktischer Faltprospekt (zu beziehen u.a. bei Info Baden oder unter Downloads) und weitere Publikationen ermöglichen unterschiedliche Zugänge zu den Werken.

 

Kostenpflichtige Führungen können für Klassen und Gruppen bei www.fuehrungenbaden.ch gebucht werden (Aargauer Schulen haben dabei die Möglichkeit, die Hälfte der Führungskosten über den Impulskredit von Kultur macht Schule zurückerstattet zu erhalten). Die Führungskosten für eine zweistündige belaufen sich auf CHF 180.–. Für eine Schulklasse bis max. 26 Teilnehmer*innen besteht eine Maskenpflicht.

 

Falls Sie ein Künstlergespräch oder Atelierbesuch zu einem Künstler, einer Künstlerin der/die auf dem Kulturweg vertreten ist, organisieren möchten, erstattet ihnen die Stiftung die Hälfte der Kosten retour (und die andere Hälfte übernimmt Kultur macht Schule). Nutzen Sie diese Gelegenheit und nehmen Sie via Mail mit uns Kontakt auf!

 

vermittlung@kulturweg-limmat.ch


Reaktion(en)


Der Gestaltungswettbewerb am Limmatufer

 

Jurierung:

KATEGORIE Sekundarstufe I

 

 

1. Rang

In guten wie in schlechten Zeiten

von Sabrina Duhme, Zoé Giovannardi, Ainhoa Reyes und Nedim Zekjiri

Schule Neuenhof, Lehrperson: Paul Takács

eine Reaktion auf das Kulturwegwerk «ohne Titel» von Monika Kaminska (B5)

 

Wir wollten darstellen, dass man in guten wie in schlechten Zeiten füreinander da ist. Mit den Masken, die uns verbinden, zeigen wir, dass man auch in so einer dunklen Pandemie trotz des Abstandes zu-sammen halten soll. Und wir alle in selben Booten liegen.


2. Rang

Häng mal

von Adam Abou Khalil, Fatjon Kabashi und Oliver Popadic

Schule Neuenhof, Lehrpersonen: Mark Eichenberger und Paul Takács

eine Reaktion auf das Kulturwegwerk «Grosses Weib» von Rudolf Blättler (B3)

 

Wir haben der schweren Figur einen Ballon zur Leichtigkeit gegeben. So atmet sie ein und aus, und so erinnert sie sich vielleicht an ihre leichten Tage.


3. Rang

Die gotischen Stützen

von Nadja Antic und Sofija Stevanovic

Schule Neuenhof, Lehrperson: Paul Takács

eine Reaktion auf das Kulturwegwerk «Steinskulptur» von Albert Schilling (B4)

 

Wir haben versucht mit unseren Körpern auf eine elegante Weise die Steinskulptur zu erweitern und zu stützen. Uns erinnert das an Stützpfeiler der Gotik.


4. Rang

Das Steinwesen

von Karima Nahdi, Dragana Soldatovic und Sara Veladzic

Schule Neuenhof, Lehrpersonen: Mark Eichenberger und Paul Takács

eine Reaktion auf das Kulturwegwerk «Launen der Natur» von Andres Lutz und Anders Guggisberg (A9)

 

Das Kunstwerk Laune der Natur, ein Ensemble aus Weissbeton, haben wir ausgesucht und umgewandelt in eine lebendige und lustige Skulptur. Wir haben einem Teil der Arbeit zwei menschliche Arme gegeben und es so verwandelt. Schlussendlich stellt die Skulptur ein Steinwesen dar, mit zwei menschlichen Armen. Die Ausstrahlung der Skulptur ist so sehr positiv und zeigt eine fröhliche Figur.


 

 

Jurierung:

KATEGORIE Sekundarstufe II

 

 

 

1. Rang

Beim Vorbeigehen

von Lara Bodmer, Tatjana Lazarević und Antonia Meier 

Alte Kantonsschule Aarau, Lehrpersonen: Michael Bouvard und Erich Obrist

eine Reaktion auf das Kulturwegwerk «Steinskulptur» von Albert Schilling (B4)

 

Die Skulptur wird nicht direkt gefilmt, sondern ist nur in zwei Spiegeln, welche von zwei Personen getragen werden, sichtbar. Die Spiegel erlauben nur einen kurzen, flüchtigen Blick auf das im Dunkel erleuchtete Werk. Da die helle Skulptur am Tag sehr unscheinbar ist und fast schon mit dem Hintergrund verschmilzt, soll die Belichtung die Skulptur zum Strahlen bringen und sie so vom Hintergrund abheben. Wie erwähnt, erhaschten die Betrachter*innen des Videos nur einen kurzen Blick auf das Werk, genauso wie die Passant*innen beim Vorbeigehen.


2. Rang

Framing

von Livia Fischer und Nora Oelhafen

Alte Kantonsschule Aarau, Lehrpersonen: Michael Bouvard und Erich Obrist

«Skulptur am Wasser» von Roman Signer (C2)

 

Das starre Wesen eines Gemäldes wird in eine bewegte Form gebracht. Wie in Signers Werk, wo das Bild der Natur durch einen Vorhang aus Wasser verzerrt wird, wird in unserem Werk durch die Bewegung des Wassers ein neues Bild gemalt.


3. Rang

«Ist das Kunst oder kann das weg?»

von Sulamith Tamborriello

Kantonsschule Wettingen, Lehrperson: Marian Beck

eine Reaktion auf das Kulturwegwerk «ohne Titel» von Monika Kaminska (B5)

 

Der Kulturweg bindet sich in seine Umgebung ein und unterscheidet sich somit vom Klassischen. Das Kunstwerk «ohne Titel» von Monika Kaminska ist bereits Teil des Alltags geworden, so dass es aus dem Blick verschwindet, obwohl es viele täglich passieren. Das warnende Absperrband reisst die Betrachter*innen aus diesem Alltag heraus und konfrontiert sie. «Ist das Kunst oder kann das weg?» stellt die Frage nach der Definition von Kunst. Die Frage stellt das Kunstwerk in einen provokanten Kontext, da eine Veränderung angefragt wird und die Betrachter*innen zugleich in Verantwortung gezogen werden. Es zwängt sich einem mit seiner markanten Signalethik auf indem es die Passant*innen direkt anspricht und eine Antwort fordert. Die Kombination aus Frage und Kontrolle (Absperrband) ergibt eine verwirrende Spannung. Durch die Absperrung wird ein begrenzter Raum erzeugt, welcher das Werk fokussiert und gleichzeitig rar und spannend macht.


4. Rang

Tetris

von Alina Bolliger, Simone Huber und Katherine Rowlands

Alte Kantonsschule Aarau, Lehrpersonen: Michael Bouvard und Erich Obrist

eine Reaktion auf das Kulturwegwerk «Steinskulptur» von Albert Schilling (B4)

 

Die «Steinskulptur» erscheint wie ein Tetris Spiel altertümlicher Riesen. Hierbei verpasste der oberste Felsbrocken die Lücke und das Spiel wurde somit verloren. Mit Legosteinen haben wir das Spiel vollendet.

Es entsteht eine spannende Diskrepanz von der glatten Oberfläche der Legosteine und der rauen Oberfläche des Steines. Die Farben springen beim Vorbeigehen sofort ins Auge und lenken die Aufmerksamkeit auf ein Kunstwerk, welches normalerweise durch seine Farbe und Materialien mit der Natur und dem Hintergrund verschmilzt.

Der Anblick von Legosteinen erinnert sofort an endlose Spielstunden der Kreativität beim Bau von Gebäuden im Kinderzimmer. Die grosse Steinformation erinnert an monumentale Bauten wie Stonehenge oder die Dolmen. Eine Spannung zwischen alt und neu wird erzeugt.


5. Rang

Verfremdung

von Anouk Hochstrasser und Aaron Stocker

Alte Kantonsschule Aarau, Lehrpersonen Michael Bouvard und Erich Obrist

eine Reaktion auf das Kulturwegwerk «Zimmer» von Beat Zoderer (A1)

 

Die unheimliche Konstruktion vom Beat Zoderers Zimmer lässt sich nicht so recht in den Alltag einordnen und erinnert an etwas Ausserirdisches. Bedrohlich türmt das Werk in der Landschaft und man weiss nicht, wie es dorthin gekommen ist. Waren es Aliens, die auf der Erde landeten? Ist es ein Trümmerteil eines unbekannten Flugobjektes? Der Lichtschein untermalt diese Atmosphäre und kreiert das Bild eines Raumschiffes, das soeben (wieder) abhebt.


6. Rang

Waste

von Jade Hochreutiner

Kantonsschule Wettingen, Lehrperson: Marian Beck

eine Reaktion auf das Kulturwegwerk «Steinring» von Heiner Richner (B1)

 

Nach einem Besuch des Wasserkraftwerks in Wettingen wurde mir klar, wie gross die Menge an Abfall in unseren Gewässern ist. Nicht nur in den Weltmeeren, sondern auch in der Schweiz. Mit meiner Reaktion möchte ich darauf aufmerksam machen, dass wir unserer unmittelbarer Umwelt mehr Sorge tragen sollten. Heiner Richners Werk Steinring hat sich mit seiner Form und Lage direkt an der Limmat perfekt dafür angeboten.


7. Rang

Die Schattenseite

von Lea Kunzmann, Vanessa Schauli und Sofiya Schweizer

Alte Kantonsschule Aarau, Lehrpersonen Michael Bouvard und Erich Obrist

eine Reaktion auf das Kulturwegwerk «Shatt Al-Arab, Basra» von Thomas Galler (C1)

 

Hinter der idyllisch aussehenden Fotografie, steckt der grausame Krieg (der zweite Golfkrieg). Mit unserer Arbeit wollten wir den Aspekt der Verhüllung aufgreifen und veranschaulichen. Mit dem schwarzen Tuch soll dieses Prinzip verdeutlich werden.


 

 

 

Weitere Arbeiten aus dem Wettbewerb:

 

 

 

Superwoman // B3 / «Grosses Weib» von Rudolf Blättler

Auch die kleinen Dinge im Leben zählen // A7 / «Ohne Titel» von Ursula Hirsch

Hole in One // D2 / «10 gute Vorsätze» von Theo Huser

... und rund // C7 / «Weglager» von Toni Calzaferri

The Ring // C4 / «Lichtung» von Gillian White

Scotty beam me up // C5 / «Dreieck- Steine» von Walter Haldemann und C3 / zwei Einsiedeleneien von Kurt Sigrist

Felswand Reflex // D1 / «Reflex» von Marianne Grunder

Angst zum überwinden //  C2 / «Skulptur am Wasser» von Roman Signer

Die Schattenseite // C1 / «Shatt al-arab, basra» von Thomas Galler

ohne Titel // A1 / «Zimmer» von Beat Zoderer

Frame // B4 / «Steinskulptur» von Albert Schilling

Spiegelzimmer // A1 / «Zimmer» von Beat Zoderer

Apokalypselei // C3 / «Zwei Einsiedeleien» von Kurt Siegrist

Shaitan // F1 / «Diffusion» von Christoph Brünggel

roT // C3 / «Zwei Einsiedeleien» von Kurt Siegrist

Gebrochene Gesichter // A1 / «Zimmer» von Beat Zoderer

Ausbruch // A1 / «Zimmer» von Beat Zoderer

Blurring // C2 / «Skuptur am Wasser» von Roman Signer

In Gedanken An // C1 / «Shatt al-arab, basra» von Thomas Galler

10 gute Vorsätze // D2 / «10 gute Vorsätze» von Theo Huser

Wortwechsel // A2 / «Gespräch über den Fluss» von Hans Anliker

Schuss am Fluss //  A2 / «Gespräch über den Fluss» von Hans Anliker

Geflüster im Winde // A2 / «Gespräch über den Fluss» von Hans Anliker

Die Augen der Realität // C2 / «Skulptur am Wasser» von Roman Signer

Esel hat Hunger // A4 / «Wenn ich nicht will, steh ich still.»  von Daniel R. Hunziker

An die Natur gebunden // B2 / «Bildstock Wachstumslinie» von Anton Egloff

Die Ruderbündel // C6 / «Ruderbündel» von Hans Thomann

Espace Couleur // A8 / «Espace Parole» von Anton Egloff

Verwucherung // C4 / «Lichtung» von Gilliam White

Ohne Titel // A4 / «Wenn ich nicht will, stehe ich still» von Daniel R. Hunziker  


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